Sachsenhuhn

Wie man aus dem Namen erahnen kann, stammt diese Rasse ursprünglich aus Sachsen, genauer gesagt aus dem Erzgebirge. Deshalb wurde bei der Zucht zum Ende des 19. Jahrhunderts das Hauptaugenmerk nicht auf äußere Merkmale gelegt, sondern auf Genügsamkeit, Robustheit und Angepasstheit an die Kargheit und das raue Klima im Erzgebirge.   
1914 wurde das schwarze Sachsenhuhn erstmalig als Rasse anerkannt, doch erst 1923 kam der weiße und der gesperberte (so wie unsere Sachsenhühner) Farbschlag auf. Bis zum zweiten Weltkrieg hatte fast jeder Gutshof im Erzgebirge Sachsenhühner, doch leider verringerte sich die Zahl während des Kriegs sehr, so dass hauptsächlich nur noch schwarze Hühner übrig blieben. Eine Zählung im Jahr 2016 ergab 680 Tiere insgesamt, davon gehörten nur 104 Tiere zum gesperberten Farbschlag.

Gefährdung: stark gefährdet

BUND-Bestellkorb