Natura 2000

Ein Rettungsnetz für Wildkatze, Haselmaus und Rotmilan

Natura 2000 - Rettungsnetz für Wildkatze, Haselmaus und Rotmilan

Sensibilisierung, Akzeptanzförderung und Schutzmaßnahmen für ausgewählte Wald- und Offenlandarten

Die Projektzielarten leiden in Deutschland unter dem Verlust ihres Lebensraumes und der Zerschneidung von Waldgebieten. Dies hindert vor allem Jungtiere am Abwandern und somit auch die weitere Ausbreitung und Gründung neuer Populationen in potenziell geeigneten, aber nunmehr verinselten Habitaten.

Ziele dieses Projekts sind die Akzeptanzförderung und die Sensibilisierung für den Schutz ausgewählter Arten. Darunter zählen Wildkatzen, Haselmäuse, Baummarder (Waldarten), sowie Illits, Rot.- und Schwarzmilane (Tierarten des strukturreichen Offenlandes). Die ausgewählten Zielarten zeichnen sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit allesamt durch ihre Bindung an Gehölzstrukturen und ihre besonderen Ansprüche an einen vielfältigen Lebensraum aus.

 

Das Projekt „Natura 2000 – Rettungsnetz für Wildkatze, Haselmaus und Rotmilan“ wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Wildkatze

 (Gernot Pohl)

Leise und fast unbemerkt schleichen sie noch durch unsere Wälder, jedoch werden ihre Schleichwege immer weiter begrenzt.

 

Haselmaus

 (Björn Schulz (= User Bjoernschulz on de.wikipedia) CC BY-SA 3.0 / CC BY-SA 3.0 / http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)

Haselmäuse leiden in Deutschland – ähnlich wie die Wildkatze – unter dem Verlust ihres Lebensraumes und der Zerschneidung der Waldgebiete.

Rotmilan

Die Art besitzt nur ein sehr kleines Areal in Teilen Europas, etwa die Hälfte des Weltbestandes lebt in Deutschland.

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